Kirchturm

Im 12. Jahrhundert wurde die romanische Kirche als turmlose Saalkirche erbaut.

Um 1520 veränderte man das Dach des Saales und erweiterte es mit einem großen schlanken Dachreiter, der bis heute die Glocken trägt. Der Turm wirkt wie ein „Fingerzeig“ auf den hin , der uns Hilfe zusagt heute und in Ewigkeit.

Nach dem großen Umbau in der Kirche entschloss man sich 1713 auch noch die Kirchturmspitze zu erneuern und mit einem Stern und Wetterhahn zu versehen.

1934 stabilisierte man mit einer großen Eisenträgerkonstruktion den Turm am Gebälk des Turmfußes. Dabei wurden auch ein neuer Glockenboden und ein eiserner Glockenstuhl eingebaut.

Da der Kirchturm in den vielen Jahren schon 89 cm aus dem Lot geraten war, musste man nach jahrelanger Vorbereitung 1984 den Kirchturm richten, um ein Abstürzen zu verhindern. Der Kirchturm wurde gerichtet, zum Teil neues Gebälk eingebaut, eingeschalt und mit Schiefern eingedeckt. Auf der Turmspitze in 30 m Höhe befinden sich jetzt ein Hahn und ein Kreuz.

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